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Origami Yoda

13. Januar 2012

(Link zur Amazonseite)


So heißt das Buch von Tom Angleberger, das ich neulich entdeckt habe. Eins unserer Kinder bekam es zu Weihnachten geschenkt und brachte es stolz gleich nach den Ferien mit.
Ich überflog einige Kapitel und las den Rückentext. Es ist ein schönes Jugendbuch, das sich mit der Thematik "Außenseiter sein - Und wie man damit umgeht" beschäftigt. Es ist witzig geschrieben, bringt aber auch den nötigen Ernst zu diesem Thema mit.

Das tollste an dem Buch ist aber, daß es darin eine Yoda-Origami-Anleitung gibt.
Fand ich zumindest.
Erst wollte ich es scannen und öffentlich machen. Da aber auf nahezu jeder Seite darauf hingewiesen wird, daß es sich bei dem gesamten Buch um urheberrechtlich geschütztes Material handelt, hab ich einfach einen kleinen Auszug daraus zusammengestellt. Man weiß ja nie...


Die Anleitung hab ich natürlich gleich getestet und bin ziemlich schnell darauf gekommen, daß es eigentlich nur ein wenig Fantasie braucht um das nachzustellen...

...zweimal links, einmal rechts, umdrehen, stülpen, knicken, drehen...

TADAA!


So sah er dann aus. Meine Version von einem Yoda-Orakel. Tolle Sache.
Und da ich eh gerade dabei war Bilder zu bearbeiten, hab ich ihn auch gleich nach Dagobah gebracht:

-zur größeren Ansicht aufs Bild klicken-


Viel Spaß beim Nachfalten :)

Arschlochbaum

29. September 2011

Ok...
Ich habe heute zwei... naja... sagen wir mal ... "witzige" Entdeckungen gemacht.
Vielleicht war es bei der einen Entdeckung bloß Situationskomik, und vielleicht finde die andere Entdeckung nur ich witzig... Aber das darf jeder selbst entscheiden.

Die erste Entdeckung:
Der ein oder andere kennt sie sicher schon.
"Nadine von Frauentausch".
Sie ist nicht die Entdeckung, die ich heute fand. Sie ist nur die Vorgeschichte.
Diese junge Frau zeigte im Fernsehen eine Form von "Nicht-Intelligenz", die mich überhaupt gar nicht bedrückt. Ich will extra nicht Dummheit sagen, weil das irgendwie nicht zutreffen würde. Ich kann mir gut vorstellen, wie sie vielleicht als kleines Mädchen gewesen ist, und dumm war und ist sie sicherlich nicht. Ihr fehlen einfach nur grundlegende Denkfähigkeiten, und ihr scheint es damit recht gut zu gehen. Jedenfalls sieht sie nicht wie ein trauriger Mensch aus.
Für alle die sie noch nicht kennen, oder die nochmal erinnert werden möchten, hier ein kleiner Zusammenschnitt:



"Für meine Kinder kann auch schon mal aus der Dose sein."
Die Art in der sie dort dargestellt wird ist mir irgendwie sogar sympathisch.
Nun folgendes:
Wie es schon im Titel heißt, geht es dort unter anderem auch um Erdbeerkäse (ab Minute 3). Als ich das sah fragte ich mich die ganze Zeit, was wohl dieser ominöse Erdbeerkäse sein soll. Das hatte ich noch nie vorher gehört. Ich dachte eine Weile darüber nach, dann hörte ich damit wieder auf.
Aber heute! Heute früh bei der Arbeit! Wir wollten wie jeden Donnerstag zusammen frühstücken, leerten den Kühlschrank und trugen alles auf den Tisch. Da plötzlich wurde mir alles klar!
Erdbeerkäse!


Und nochmal, weil es so schön ist:


Jetzt! weiß ich was Erdbeerkäse ist!
...
Probieren wollte ich ihn aber trotzdem nicht...

Die zweite Entdeckung:
Der ein oder andere hat sich vielleicht schon gefragt, warum der Beitrag hier eigentlich "Arschlochbaum" heißt. Das liegt an dem Baum, den ich vorhin sah.
Ich hab in fotografiert:


Erstmal sieht er vielleicht gar nicht so sehr wie ein Arschloch aus.
Wenn man das Bild jetzt aber um 180° dreht, mit einer intelligenten Schere den Hintergrund auswählt und diesen dann bei 50% Deckkraft mit #f6f5cd füllt, um das eigentliche Motiv hervorzuheben, hier ein bisschen schneidet, und da ein wenig retuschiert....
Naja dann sieht der Baum halt so aus:


Jetzt leuchtet der Titel ein, oder?
:)

Lüneburgschen Anzeigen

24. August 2011

Vor etwa sieben Jahren zog ich mit meiner Tochter in diese tolle Wohnung am Anfang des Senkungsgebiets.
Altbau. Ich liebe Altbau.
Saniert ist es hier auch, und das Haus wird regelmäßig "gewartet", damit es keine unangenehmen Überraschungen gibt. Durch meine ganze Wohnung zieht sich ein alter Fachwerkbalken, den ich besonders hübsch finde.
Im Wohnzimmer befindet sich direkt neben einem Längsbalken in der Wand eine alte Telefonbüchse. Als ich hier einzog steckte ich mein altes Telefon mit dem ebenso alten Telefonstecker in diese wirklich alte Telefonbüchse und stellte fest, daß sie nicht mehr funktioniert. Am anderen Ende des Raumes befand sich die neue Dose. Da mein Telefonstecker aber leider kaputt war, konnte ich ihn nicht einfach so wieder herausziehen. Eine Hälfte wäre für immer in der alten Büchse geblieben. Also blieb mir nichts anderes übrig als mit einem Kaffee bewaffnet den Stecker langsamst hin und her zu ruckeln, und ihn so ganz sanft rauszuschieben.
So saß ich da eine gefühlte Ewigkeit, trank Kaffee, übte mich in Feinmotorik und betrachtete den Balken.
Das Holz ist alt, und weist an einigen Stellen deutliche Schwindrisse auf. Ich sah in einen großen Riss und bemerkte, daß ein Weberknecht darin wohnt. Ich holte eine Taschenlampe um nachzusehen, ob da hoffentlich nicht noch andere Leute ihre Villen drin gebaut haben. Holzböcke oder so. Was für eine furchtbare Vorstellung!
Ich entdeckte keine anderen Lebewesen, aber irgendetwas steckte ganz hinten tief im Riss. Mit den Fingern kam ich nicht ran, also holte ich eine Pinzette.
Zeitungspapier! Ich zog einige Stücke zerknülltes Zeitungspapier aus dem Balken, und dachte mir scherzhaft: "Hoffentlich ist es keine tragende Zeitung...!"
Als ich alle Stücke befreit hatte, glätte ich sie und war sehr überrascht.

Es waren Zeitungsteile der "Lüneburgschen Anzeigen" vom 29. März 1908! Leider fehlt der Teil, aber es lässt sich auf dem Titelblatt erahnen, daß die Zeitung schon damals von der "Von Stern'schen Buchdruckerei" gedruckt wurde.

Das werde ich nochmal recherchieren.

Das Papier der Zeitung war weder laubtrocken, noch wies es Schimmel auf. Es war einfach nur alt. Das beruhigte mich.
Ich ging direkt runter zu meiner Nachbarin Frau W. (ich berichtete vor kurzem von ihr) und las ihr aus der Zeitung vor, die nur knapp älter ist als sie. Sie sagte, daß sie erwähnt werden möchte, sollte ich es der heutigen LZ schicken, und man würde vielleicht darüber berichten. Ich werde ihre Bitte weiterleiten.

Hier noch zwei gut lesbare teile der Ausschnitte:
(zur größeren Ansicht auf die Bilder klicken)


Was für ein spannender Fund...

Physik spinnt...

17. August 2011

... wie ein lieber faggalischer Freund immer zu sagen pflegt.
Ich habe eine physikalische Entdeckung gemacht, weiß aber nicht wie es eigentlich funktioniert.
Die Digicam meiner Tochter hat die Einstellungsoption "Kerzenlicht". Mit dieser Option kann man recht weiche Bilder bei schwachem Licht machen, ohne daß der Blitz den ganzen Raum unnatürlich erhellt.

Hier ein Beispiel:


Dabei fiel mir folgendes auf. Drückt man den Auslöser erscheint auf dem Display der Kamera ein kleines "Warterädchen". Fotografiere ich einen stehenden Raum (nichts bewegt sich), ist das Bild schnell geschossen. Fotografiere ich aber eine Person wird das Foto erst dann geschossen, wenn die Person sich wirklich nicht mehr bewegt. Bewegt die Person sich gleichmäßig (schaukelt zum Beispiel von links nach rechts), wird das Foto relativ schnell geschossen, und auf dem fertigen Bild zeichnen sich "Bewegungsstreifen" ab. Leider habe ich gerade kein unpeinliches Beispiel zur Hand. Ich probierte einige Möglichkeiten aus und hatte dann eine Idee. Der Raum war von einer Kerze, einem Teelicht, einem Monitor und einem Fernseher erhellt. Ich hatte eine LED-Taschenlampe in der Hand, und meine Tochter fotografierte.

Das kam dabei heraus:


"Cake Morie"... Egal.
Wir haben einfach ein paar Buchstaben ausprobiert, und das hat ziemlich lange gedauert. Es hat so lange gedauert, daß wir keine Lust mehr hatten herauszufinden wann man am besten abdrückt, wie schnell die Bewegung sein muß... und so weiter.
Aber das wüsste ich gerne mal. Damit kann man sicher ganz tolle Kunstwerke erstellen.
Wenn also jemand eine Erklärung für die Funktion dieser "Lichtbilder" hat... immer her damit!


NACHTRAG

Das waren aber schnelle Reaktionen:
(zur größeren Ansicht auf die Bilder klicken)

http://www.michaelbosanko.com/

http://www.lichtfaktor.eu/blog/?page_id=3

Danke Jungs! :)

Alte hohle Eiche

20. Juli 2011

Am Kalkberg in Lüneburg steht ein großer Gedenkstein. Leider reicht mein Latein nicht weit. Ich weiß also nicht sooo genau worum es dabei geht.
"In Memoriam virorum in armis"
In Gedenken an die (gefallenen?) Männer (Kriegshelden?) im Krieg...?

Aber darum geht es auch eigentlich gar nicht.
Zuerst möchte ich etwas klarstellen: Ich mag es nicht, wenn Leute mit Farbe oder Messern daherkommen und tolles Kulturgut zerstören oder verschandeln.

Trotzdem musste ich lachen, als ich gestern dann das hier sah:

(Für eine größere Darstellung auf das Bild klicken.)



Baumstrasse

5. Juli 2011

Wer hätte gedacht in der "Baumstrasse" Steine zu finden...?

Kulturinteressierte sollten sich das nicht entgehen lassen.
Im Jahr 2006 wurde die Lüneburger "Baumstrasse" zur sogenannten STEINMEILE erklärt. Großartige Künstler haben alte Begrenzungspoller in einzigartige Kunstwerke verwandelt.

Hier ein kleiner Einblick:



Auch wenn es mir meist ein Umweg ist... Ich gehe sehr gerne durch diese Straße.

Raumschiff

3. Juni 2011

Ha! Hahaha!
Hihihihi!
Das hab ich am Mittwoch auf der Straße gefunden und finde es hochgradig lustig :)

"Wenn ich gross bin, werde ich Raumschiff"
(Für eine größere Darstellung aufs Bild klicken.)

Die goldene Stunde war soeben vorbei, das Licht draußen war schon sehr unvorteilhaft, und ich musste den Zoom auf die andere Straßenseite benutzen. Deshalb ist es schwer lesbar, sorry.

Bäume...

31. Mai 2011

Bäume sind was tolles. Sie nehmen unsere alte Luft und machen Sauerstoff draus.
Wir machen Möbel, Papier und vieles mehr aus ihnen.
Sie stehen mit allen Wurzeln fest in der Erde und wachsen erhaben über alles hinweg.
Würde der Mensch dieses wertvolle Gut nicht so verschwenden, wären sie wirklich beneidenswert.
Long story short:
Ich habe beschlossen einen Baum pflanzen zu lassen.
Findige Leute haben sich DAS HIER für Blogger ausgedacht. Und da mein keltisches Horoskop findet, daß ich im Zeichen der Hagebuche geboren sei, habe ich mich natürlich für eine Buche entschieden.

 
Dieses Bild habe ich über die Google-Bildersuche "Hainbuche" bei proholz.at gefunden.


Kronkorken-Dynamo

26. Mai 2011

Bei einer kleinen Nachmittagspause vor zwei Tagen habe ich eine tolle Entdeckung gemacht.
Ich stand da so und rauchte und dachte "Boah, ist der Esel rostig!"...


Aber dann fiel mir der Dynamo auf. Voll cool! Tolle Idee!


Es ist nicht mein Fahrrad, und es war angeschlossen. Aber ich konnte nicht widerstehen und probierte den Dynamo aus. 
Funktioniert einwandfrei.
Not macht halt erfinderisch.

 
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